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Nutzung der Gravitation in der Astronomie gezeigt an einem Beispiel:

 

Die Kraft der Gravitation wird von Weltraumforschern gern ausgenutzt um zum Beispiel eine Beobachtungssonde schneller – oder überhaupt (!) - in weite Entfernung zu bringen. Das Grundprinzip besteht darin, die Sonde nahe genug an einen Planeten zu beförden, damit er von dessen Gravitationsfeld beeinflusst werden kann. Der Sonde wird zuerst in Richtung des Planeten beschleunigt. Hier ist wichtig, dass der tangentiale Geschwindigkeitsanteil der Sonde zum konzentrischen Kreisen um den Planeten gross genug ist, um eine Kollision zu vermeiden. Die Sonde wird vom Planeten abgelenkt und gleichsam weiter in die Ferne wegkatapultiert. Sie besitzt nun in gleichem Abstand vom Planeten auf der anderen Seite noch die gleiche kinetische Energie wie zuvor auf dieser Seite, ist jedoch trotzdem seinem Ziel ein Stück näher gekommen.

 

Natürlich wird - falls nötig - eine Aneinanderreihung solcher ‚Planten – Sonden’ – Konstellationen angestrebt. Bei der Berechnung von potentiellen Flugbahnen die eine Sonde durchlaufen soll, müssen auch die Effekte von ferneren Himmelskörpern – welche sich auch mit der Zeit bewegen -  einbezogen werden. Die Vorhersage von solchen Flugbahnen ist somit mit immensem Rechnungsaufwand verknüpft.

 

Als konkretes Beispiel sei hier auf die Cassini Mission verwiesen:

http://saturn.jpl.nasa.gov/cassini/english/msnsafe/swingby.shtml

 

Das Ziel dieser Mission war die eine Sonde nahe genug an den Planeten Saturn zu bringen, um Fotos davon zu machen.